• 2028 2G-Abschaltung AT (A1) und DE (Telekom)
  • ~2030 Magenta (AT) und weitere Anbieter
  • 2021 Schweiz komplett abgeschaltet
  • 4G/LTE Ihre Lösung, heute verfügbar

Was die 2G-Abschaltung bedeutet, und ob Sie betroffen sind.

GSM ist seit den frühen 1990er-Jahren das Rückgrat der mobilen Kommunikation. Viele Telematikgeräte, Alarmanlagen, Smart Meter und IoT-Systeme laufen bis heute darüber. Sobald ein Netzbetreiber sein 2G-Netz abschaltet, verlieren diese Geräte ihre Verbindung, ohne Ausnahme und ohne Nachfrist.

Österreich: A1 kündigt die 2G-Abschaltung für Mai 2028 an, als erster heimischer Anbieter mit einem konkreten Termin. Magenta plant frühestens 2030, Drei hat noch kein Datum genannt. Prüfen Sie Ihren Gerätebestand jetzt, unabhängig davon, welchen Anbieter Sie nutzen.

Stand: September 2026. Quellen: A1, RTR, Bundesnetzagentur, Magenta Telekom, Deutsche Telekom, Vodafone. Netzbetreiber können Termine kurzfristig ändern.

2G-Abschalttermine in Europa, nach Land.

Die Abschaltung läuft nicht überall gleichzeitig. Aktuelle Termine nach Land und Anbieter, mit Fokus auf die für Rosenberger-Kunden relevanten Märkte.

Österreich

Ab Mai 2028

A1 Telekom AustriaMai 2028

Magenta TelekomMind. 2030

DreiKein Termin

Deutschland

Ab Juni 2028

Deutsche Telekom30. Juni 2028

VodafoneEnde September 2028

O2 TelefónicaEnde 2028

Schweiz

Abgeschaltet

Swisscom, Sunrise, SaltApril 2021

Pionierland: rund 100.000 Aufzug-Notrufsysteme erfolgreich umgestellt.

Schweden

Seit Dezember 2025

Tele2Abgeschaltet (1. Dez. 2025)

TelenorAbgeschaltet (1. Dez. 2025)

TeliaBis 2027

Frankreich

Ab 2026

OrangeMärz bis Ende 2026

SFRBis Ende 2026

Bouygues TelecomBis Ende 2026

Free MobileKein Termin

Niederlande

Ab 2027

Odido (T-Mobile)Abgeschaltet

KPNBis 1. Dezember 2027

Vodafone ZiggoMind. bis Ende 2026

Tschechien

Mind. bis Mitte 2028

O2, T-Mobile, VodafoneMind. bis 30. Juni 2028

Behördliche Betriebspflicht, kein Abschalttermin.

Belgien

Frühestens Ende 2027

Telenet/BaseMind. bis Ende 2027

OrangeMind. bis Ende 2028

ProximusMind. bis Ende 2029

Spanien

Bis 2030

OrangeSpätestens 2030

Telefónica2026 bis 2030

VodafoneKeine Abschaltung geplant

Polen

Bis 2030

OrangeSpätestens 2030

Play, Plus, T-MobileNicht vor 2030

Vereinigtes Königreich

Ab 2029

EEAb Mai 2029

VMO2Ab Sommer 2029

VodafoneSpätestens 2033

Italien

Kein Termin

TIM, Vodafone, Wind TreDerzeit keine Pläne

Quellen: LiftJournal-Ländertabelle (Stand 10. August 2026), Bundesnetzagentur, A1, jeweils abgerufen am 3. September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, Netzbetreiber können Termine kurzfristig ändern.

Österreich, Deutschland und die Schweiz im Vergleich.

Österreich

2G-Abschaltung ab Mai 2028

3G bereits abgeschaltet

Magenta 2024, Drei und A1 2025. Laut RTR gibt es seit Mitte 2025 kein 3G-Netz mehr.

2G-Fahrplan

A1: Mai 2028 angekündigt. Magenta: mindestens bis 2030 aktiv. Drei: noch kein Termin.

Einschätzung der RTR

Die Regulierungsbehörde hält erste 2G-Abschaltungen ab 2028 für möglich und rät, bei Neuanschaffungen auf 4G/5G-Fähigkeit zu achten.

Empfehlung

Gerätebestand jetzt prüfen. Die Vorlaufzeit ist Ihr Vorteil.

Quellen: RTR, A1, LiftJournal, abgerufen am 3. September 2026

Deutschland

2G-Abschaltung ab Juni 2028

3G bereits abgeschaltet

Deutsche Telekom, Vodafone und O2 haben 3G 2021 eingestellt.

2G-Fahrplan

Deutsche Telekom: 30. Juni 2028. Vodafone: Ende September 2028, IoT-Ausnahmen bis Ende 2030. O2 Telefónica: Ende 2028.

Nationales Roaming

Rosenberger-Geräte nutzen alle drei Netze. Das verschafft Zeit bis zur letzten Abschaltung Ende 2028, ersetzt den Austausch aber nicht.

Empfehlung

Geräte mit reinem 2G-Modem bis spätestens 2027 ersetzen, im regulären Servicerhythmus statt unter Zeitdruck.

Quelle: Bundesnetzagentur, abgerufen am 3. September 2026

Schweiz

2G seit 2021 abgeschaltet

3G läuft noch aus

Sunrise Mitte 2025, Swisscom 2026, Salt mindestens bis Ende 2026.

2G bereits abgeschaltet

Swisscom im April 2021, Sunrise und Salt ebenfalls abgeschaltet.

Pionierland

Rund 100.000 Aufzug-Notrufsysteme erfolgreich umgestellt.

Die Lehre daraus

Mit ausreichend Vorlaufzeit gelingt die Umstellung ohne Betriebsunterbrechung.

Quelle: LiftJournal, abgerufen am 3. September 2026

Bereit für 4G? Wir begleiten Sie.

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Was passiert, wenn Sie nichts tun?

Gerät geht offline

Kein Tracking, keine Daten, kein Standortnachweis. Ihre Fahrzeuge und Maschinen werden unsichtbar, ohne Vorwarnung.

Tachograph-Datenlücke

Fehlende Lenk- und Ruhezeit-Nachweise führen zu Bußgeldern und Problemen bei der Prüfung. Compliance-Lücken sind dokumentiert.

Versicherungs- und Haftungsrisiko

Fehlende Telematik-Dokumentation bei Unfällen oder Schäden schwächt Ihre Position gegenüber Versicherungen und Behörden.

Betriebsblindheit

Keine Auslastungsübersicht, keine Routenoptimierung, keine Echtzeitdaten. Entscheidungen beruhen auf Vermutungen statt auf Fakten.

Was ist betroffen?

Nicht nur alte Handys: Viele professionelle Systeme kommunizieren noch immer über 2G/GSM. Prüfen Sie, ob Ihr Betrieb betroffen ist.

Kritisch
Telematikgeräte & Tracker

Ältere Tracker mit reinem 2G-Modem verlieren vollständig ihre Verbindung. Echtzeitdaten fallen aus.

Betroffen
Baumaschinen & Container

Asset-Tracking auf Baustellen: Ältere GPS-Tracker mit 2G-Fallback sind betroffen.

Kritisch
GSM-basierte Alarmanlagen

GSM-basierte Alarmanlagen können nach der Abschaltung keine Meldungen mehr senden.

Kritisch
Aufzug-Notrufsysteme

Rund die Hälfte aller Aufzug-Notrufgeräte in Deutschland läuft über 2G. Ohne Umrüstung muss die Anlage stillgelegt werden.

Betroffen
Smart Meter & Zähler

Strom-, Gas- und Wasserzähler mit M2M-GSM-Modul müssen auf LTE-M oder 4G umgestellt werden.

Betroffen
Tankautomaten & Kassen

Ältere Zahlungsterminals mit GSM-Modul verlieren ihre Datenverbindung.

Betroffen
Fernwirksysteme & SCADA

Industrielle Steuerungssysteme über GPRS drohen Verbindungsabbrüche.

Gering
Senioren- & Notfallhandys

Alte Mobiltelefone ohne 4G-Unterstützung bauen nach der Abschaltung keine Verbindung mehr auf.

Schritt für Schritt: Telematik auf 4G/LTE umrüsten.

Mit der richtigen Planung ist die Umstellung unkompliziert. Rosenberger Telematics begleitet Sie durch den gesamten Prozess.

  1. Bestandsaufnahme

    Prüfen Sie alle Telematikgeräte auf das verbaute Modul. Reine 2G-Module ohne LTE-Fallback sind betroffen.

  2. Beratung einholen

    Rosenberger Telematics analysiert, welche Geräte ein Update erhalten können und welche ausgetauscht werden müssen.

  3. Lösung auswählen

    Unser komplettes Hardware-Sortiment ist bereits LTE-kompatibel und sofort einsatzbereit.

  4. Software & Firmware prüfen

    Manche Geräte benötigen ein Firmware-Update. Prüfen Sie auch SIM-Karten auf LTE-Kompatibilität.

  5. Gestaffelter Austausch

    Kritische Systeme zuerst, gestaffelt nach Region und Einsatzgebiet, um Engpässe zu vermeiden.

  6. Monitoring einrichten

    Erkennen Sie Verbindungsausfälle über Commander frühzeitig und steuern Sie rechtzeitig gegen.

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Häufig gestellte Fragen zur 2G-Abschaltung.

  • Wann wird 2G in Österreich abgeschaltet?

    A1 Telekom Austria hat die Abschaltung für Mai 2028 angekündigt. Magenta Telekom plant frühestens 2030, Drei hat noch keinen Termin kommuniziert.

  • Sind Rosenberger-Kunden in Deutschland sofort betroffen?

    Nicht sofort. Über nationales Roaming nutzen Rosenberger-Geräte alle drei deutschen Netze, der Ausfall eines einzelnen Netzes trifft sie also nicht. Bis Ende 2028 schalten aber alle drei ab: Telekom im Juni, Vodafone im September, O2 Telefónica bis Ende 2028. Planen Sie den Austausch reiner 2G-Geräte bis 2027.

  • Was passiert mit meinem Telematikgerät nach der Abschaltung?

    Geräte mit reinem 2G-Modem verlieren ihre Verbindung vollständig: keine GPS-Daten, keine Statusmeldungen. Die Commander-Dashboards werden für jedes betroffene Gerät dunkel.

  • Warum wird 2G überhaupt abgeschaltet?

    Die Netzbetreiber benötigen die GSM-Frequenzbänder (900/1800 MHz) für den Ausbau von 4G und 5G. 2G bietet mit maximal 114 kbit/s keine ausreichende Bandbreite für moderne IoT-Anforderungen.

  • Betrifft die Abschaltung auch Aufzüge und Alarmanlagen?

    Ja, besonders kritisch bei Aufzug-Notrufsystemen: Nach der Betriebssicherheitsverordnung muss eine Anlage stillgelegt werden, wenn die Notrufverbindung ausfällt. GSM-Alarmanlagen müssen auf IP oder 4G migriert werden.

Bereit für 4G? Wir begleiten Sie.

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