Bodner Bau

Bessere Fahrzeugauslastung dank Telematik

Lösung von Rosenberger Telematics erleichtert Disposition und Nachverfolgung bei der Bodner-Bau Gruppe

Tiroler Bauunternehmen Bodner stattet mehr als 700 Fahrzeuge und Baumaschinen mit der widerstandsfähigen Telematik-Lösung „ROBUSTO“ von Rosenberger Telematics aus.

Wenn ein Unternehmen überlegt, sich eine Telematik-Lösung zuzulegen, kann das oft ein längerer Prozess sein. Man geht auf Messen, hört sich in der Branche um, probiert verschiedene Anbieter aus, befragt Mitarbeiter, und schließlich entscheidet man sich für ein Produkt, das in all diesen Phasen am meisten überzeugt hat. Doch nicht immer ist eine intensive Suche, die auch Alternativen berücksichtigt, die beste.

Manchmal kann es auch ganz schnell, einfach und unkompliziert sein – dann nämlich, wenn man ganz exakt weiß, was man braucht und wo man es bekommt.

Wenn man mit Klaus Noggler spricht, gewinnt man schnell den Eindruck: Da könnte nicht nur alles so einfach sein – es ist so einfach. Der IT-Leiter des Tiroler Bauunternehmens
Bodner aus Kufstein schildert den kurzen Weg des Unternehmens zu einer Telematik-Lösung. Es war das erste Mal, dass in dem seit mehr als 100 Jahren bestehenden Unternehmen eine solche Technik eingesetzt werden sollte – bislang hatten die Österreicher noch keinerlei Erfahrung mit Telematik sammeln können.

Auf Empfehlung der Telekom

Wer nun denkt, ein solcher Anfang könnte schwierig werden, täuscht sich. Das Bauunternehmen, bis
heute zu 100 Prozent in Familienbesitz, ist Großkunde bei der österreichischen Telekom.

„Wir haben einfach bei der Telekom angefragt: Habt ihr einen Partner, mit dem wir das machen können?“, erinnert sich Noggler.

„Das“ bedeutete: Ortungssystem und Kontrolle über die Fahrzeiten. Und die Telekom konnte ihrem Kunden helfen und verwies auf Rosenberger Telematics, damals noch unter dem Namen CEplus firmierend. Dem Anbieter aus Oberösterreich vertraute Bodner ziemlich schnell. Schon „auf den ersten Schlag“ wurden 500 Transponder
bestellt, berichtet Noggler.

Das System der Wahl war „ROBUSTO“ – nomen est omen, denn in der Baubranche benötigt man Lösungen und Geräte, die einiges aushalten und Belastungen verschiedenster Art auch über längere Zeiträume problemlos wegstecken. „Für härteste Umweltbedingungen konzipiert“ sei die Lösung, so beschreibt es der Anbieter.

Mit „ROBUSTO“ war Bodner relativ schnell am Ziel. In etwa 700 Fahrzeugen, vom Bagger über den Radlader, vom Bus bzw. Kleinbus bis zu Baumaschinen ist die Telematik- Lösung inzwischen verbaut, wie Noggler sagt. 100 Exemplare habe man noch auf Lager. Mit Beginn des Jahres 2017 wurde das System in den Fahrzeugen installiert, dann
fingen die Kufsteiner damit an, die Telematik zu nutzen.

Jederzeit erreichbarer Ansprechpartner


Vom Start weg habe es einen festen Ansprechpartner bei dem Anbieter gegeben, an den sich das Bauunternehmen wenden konnte. Trotz des zwischenzeitlichen Wechsels beim Anbieter – aus CEplus wurde Rosenberger Telematics – wurde Bodner Noggler zufolge stets gleich gut betreut. Der Ansprechpartner sei „nahtlos mitgegangen“ und war permanent erreichbar.

Auch die Mitarbeiter konnten vom Angebot des Telematik-Anbieters profitierten: So gab es beispielsweise Schulungen für „ROBUSTO“ in den Werkstätten des Tiroler Bauunternehmens, das auch Niederlassungen in Süddeutschland unterhält.

Wie baut man die Lösung ein und wie bedient man sie? Diesen Fragen wurde vor Ort nachgegangen. Aber eigentlich, findet Noggler, sei das System „relativ selbsterklärend“ und werde über eine App freigegeben. „Ich habe keine Schulung gebraucht“, sagt der Experte. „Vorbehalte gab es“, berichtet Noggler – wie wohl in fast jedem Unternehmen, wenn erstmals eine Telematik-Lösung angeschafft wird.

Da aber die Fahrer die Geräte gar nicht selbst bedienen müssen, lief in diesem Bereich alles reibungslos. Oft hätten die einzelnen Fahrzeuge gar keinen festen Fahrer, erläutert der IT-Leiter – so ist es praktikabler, eine Lösung zu haben, an der sie nicht mitwirken müssen.

Dokumentierte Bewegungen

Das Unternehmen verfügt über einen zentralen Bauhof und Zwischenlagerplätze. Wenn von dort Maschinen entfernt werden, lässt sich sofort sehen, wo sie sich nun befinden. Extra den Bauleiter anschreiben und nachfragen – das ist somit nicht mehr nötig. Rott und seine Mitarbeiter können sich über die Homepage von Rosenberger einloggen und dort Standorte und Einschaltzeiten überprüfen. Das sei schon eine Reduzierung des bisherigen Aufwands. „Es erleichtert die internen Abläufe“, betont Rott. 

Als eines der größten Spezialtiefbauunternehmen in Österreich verfüge Keller über eine Vielzahl an Maschinen – so müsse etwa ganz Südosteuropa betreut werden, auch Skandinavien gehöre noch zum Einzugsgebiet.

Sollte da mal ein Bauleiter aus Versehen etwas falsch melden, hat Rott immer noch die Kontrolle und Übersicht. „Für die Betriebsstunden muss man nicht extra den Bauleiter anrufen, das ist alles sehr viel einfacher“, sagt Rott.

Ein System für alle Maschinen

Ein weiterer Vorteil aus seiner Sicht: Die Lösung von Rosenberger ist herstellerunabhängig aufbaubar. „Das könnte ich also überall reinbauen.“ So sind die Rosenberger-Geräte bei Keller auch in Containern und Kompressoren verbaut. 

Zunächst hatte das Unternehmen dabei an eine herstellereigene Lösung gedacht, doch diese verwiesen entweder auf andere, externe Systeme „oder waren teuer“. Eine kurze Einweisung von Rosenberger haben Rotts Mitarbeiter einmalig bekommen. „Das ist alles selbsterklärend, wenn man PC-Grundkenntnisse hat, findet man sich schnell zurecht.“ Die Lösung sei im Vergleich zu anderen sehr gut aufgebaut. 

Keller hatte einen festen Ansprechpartner bei Rosenberger, einen weiteren gab es speziell für die Mechaniker. Bei einem ersten Gespräch sei ein Kundenbetreuer des Anbieters dabei gewesen, erinnert sich Rott. Bei einem Zweitgespräch habe dann auch der Geschäftsführer teilgenommen. 

Vor zwei Jahren hatte man bei Keller mit dem Einbau der Geräte von Rosenberger begonnen. Zu Beginn wurden etwa 20 Geräte gekauft, erinnert sich Rott. Dann seien immer ungefähr fünf bis zehn Geräte auf einen Schlag nachgekauft worden. Inzwischen ist ROBUSTO in 50 Einheiten verbaut.

Fazit

„Paul Rott resümiert nach nun zweijähriger Einsatzzeit: „Keine Ausfälle, ein sehr stabiles System. Wir sind mit allem zufrieden.“